Armin Grau die kommenden vier Jahre als ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss

Mit dem unterschriebenen Koalitionsvertrag und der Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler beginnt nun die Regierungsarbeit der Ampel-Fraktionen für die kommenden vier Jahre. Damit geht auch einher, dass die einzelnen Abgeordneten thematische Präferenzen für ihre Arbeit formulieren und idealerweise den entsprechenden Ausschüssen zugewiesen werden. Prof. Dr. Armin Grau, Bundestagsabgeordneter für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Rheinland-Pfalz (Wahlkreis Ludwigshafen-Frankenthal) zeigt sich in Bezug auf seine Ausschusszuteilung sehr erfreut.

„Ich freue mich sehr, dass ich die kommenden vier Jahre als ordentliches Mitglied im Gesundheitsausschuss mitarbeiten darf. Damit geht für mich ein großer Wunsch in Erfüllung. Zudem kann ich als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Soziales und Arbeit sowie im Ausschuss für Umwelt mitwirken.“

Grau erklärt weiter: „Als langjähriger Arzt am Klinikum Ludwigshafen war es mir ein besonderes Anliegen, im Gesundheitsausschuss mitarbeiten zu können. In diesem Bereich gibt es sehr viel zu tun; viele Probleme  sind in den vergangen Jahren seitens der Bundesregierung liegen gelassen worden. Dazu gehört insbesondere eine Reform der Krankenhausfinanzierung; das DRG-System setzt in seiner jetzigen Form wirtschaftliche Fehlanreize, die zulasten der Patientinnen und Patienten gehen. Dies möchte ich ändern, indem wir etwa Vorhaltekosten ausgliedern und die vielen finanziell angeschlagenen Krankenhäuser entlasten.

„Ferner denke ich, dass sich meine Arbeit im Gesundheitsausschuss und meine stellvertretende Mitgliedschaft im Ausschuss für Arbeit und Soziales und im Umweltausschuss sehr gut ergänzen; geht es beispielsweise um die gerechte Bezahlung von Pflegerinnen und Pfleger oder öffentliche Gesundheitsförderung und Prävention, zeigen sich deutliche Schnittmengen mit arbeits- und sozialpolitischen Themen. Die Klimaerhitzung und Umweltverschmutzung schaden der menschlichen Gesundheit.  Umwelt- und Klimapolitik sind daher immer auch Gesundheitspolitik.“

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