Pressemitteilung der GRÜNEN-Spitzenkandidatin Katrin Eder und Armin Grau, MdB zur Sicherung der Gesundheitsversorgung durch kommunale Medizinische Versorgungszentren

Wie eine zukunftsfeste medizinische Versorgung im ländlichen Raum gelingen kann, darüber informierte sich die GRÜNEN-Spitzenkandidatin Katrin Eder am Montag bei einem Besuch des Gesundheitsforum Nahetal in Gensingen. Gemeinsam mit Gesundheitsexperte Prof. Dr. Armin Grau, Sprecher für Arbeit und Soziales der GRÜNEN-Bundestagsfraktion, stand das kommunale Trägerschaftsmodell Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) im Mittelpunkt des Gesprächs und eines anschließenden Rundgangs.

Mehrere Fachrichtungen unter einem Dach, feste Teams aus Ärztinnen und Ärzten und eine enge regionale Verankerung sorgen für verlässliche Versorgung – auch dort, wo der Ärztemangel längst Realität ist.

„Da wo die Menschen leben, muss es ausreichend Ärztinnen und Ärzte geben. Das MVZ Gensingen beweist, dass kommunale Lösungen funktionieren und den Menschen Sicherheit geben“, betonte Katrin Eder. “Gerade im ländlichen Raum braucht es neue Strukturen, die Versorgung langfristig sichern und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen für medizinisches Personal schaffen.”

Armin Grau ergänzte: „Kommunal getragene MVZ sind ein starkes Instrument gegen den Ärztemangel. Sie ermöglichen Teamarbeit, entlasten Ärztinnen und Ärzte von unternehmerischem Risiko und stellen die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt.“

Im Austausch mit den Beteiligten – darunter medizinisches Fachpersonal, Vertretungen der kommunalen Träger sowie der örtlichen Politik – ging es um das Modell der kommunalen Trägerschaft, die Erfahrungen aus der Praxis und die Perspektiven für andere Regionen. Das MVZ Gensingen wird seit Dezember 2024 von einer Anstalt öffentlichen Rechts getragen, die von den Gemeinden Gensingen, Münster-Sarmsheim und Ockenheim gegründet wurde. Damit bleibt die medizinische Versorgung vor Ort gesichert, Arbeitsplätze werden erhalten und rein renditegetriebene Investoren ausgeschlossen.

„Dieses Modell ist eine Versorgungsform der Zukunft“, so Eder weiter. „Wir wollen Kommunen, die MVZ gründen möchten, weiter gezielt fördern. So stärken wir die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität im ganzen Land.“

Der Besuch unterstrich: Kommunale Medizinische Versorgungszentren sind ein wirksamer Baustein für eine gerechte, wohnortnahe und nachhaltige Gesundheitsversorgung.

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