Armin Grau MdB zur Aussage von Jens Spahn über die Debatte „Arbeiten im Alter“

Zur Aussage von Jens Spahn „Wenn man 100 wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten“ im Interview des Hamburger Abendblatts nimmt der Sprecher für Arbeit und Soziales und Rentenexperte der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Armin Grau wie folgt Stellung:

„Es ist ein menschlicher Traum in guter Gesundheit immer älter werden zu können. Fakt aber ist, dass viele Menschen auch das jetzige Renteneintrittsalter von gut 66 Jahren gar nicht in guter Gesundheit erreichen und Erwerbsminderungsrente beantragen müssen. Außerdem steigt die Lebenserwartung seit vielen Jahren – anders als früher – nur noch sehr langsam. Diese Tatsachen ignoriert Herr Spahn völlig.

Es ist ganz wichtig, dass wir durch bessere Prävention, Gesundheitsförderung und Reha ein gesundes längeres Arbeiten fördern und für diejenigen, die nicht mehr arbeiten können, den Schutz verbessern. Dazu haben wir Grünen einen detaillierten Antrag gestellt.

Das tatsächliche Renteneintrittsalter ist zuletzt auf 64,7 Jahre gestiegen. Wir Grüne setzen auf ein freiwilliges längeres Arbeiten. Ein verpflichtendes längeres Arbeiten, wie Spahn es fordert, ist der falsche Weg.“

Unseren Antrag finden Sie hier: https://dserver.bundestag.de/btd/21/038/2103844.pdf.

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