Pressemitteilung: Austausch zwischen Prof. Dr. Armin Grau, MdB und der Gesundheitsorganisation Ludwigshafen eG (GO-LU)

v.l.n.r Prof. Dr. Armin Grau, MdB, Dr. Jakob Emrich, Dr. Andreas Werling, Daniel Ringlstetter

Ludwigshafen. Der Bundestagsabgeordnete Prof. Armin Grau aus Altrip hat sich mit den Ärzten Dr. Emrich und Dr. Werling und dem Geschäftsführer, Herrn Ringlstetter vom Ärztenetz GO-LU ausgetauscht. Schwerpunktthema war die ärztliche Versorgung und die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzt*innen, Kliniken und weiteren Gesundheitsberufen in unserer Region.

Die Gesundheitsorganisation Ludwigshafen eG (GO-LU) ist ein Zusammenschluss von rund 170 Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen in Ludwigshafen, Bad Dürkheim, Frankenthal und im angrenzenden Rhein-Pfalz-Kreis. Grau und die Vertreter der GO-LU waren sich einig, dass Netzwerke wie die GO-LU für die Patientenversorgung sehr wichtig sind und ausreichend finanziert werden müssen.

Als Vertreter insbesondere der Hausärzt*innen hob Dr. Werling hervor, dass die Zusammenarbeit beispielsweise nach Klinikaufenthalten noch verbesserungsfähig ist. Dr. Emrich, Dr. Werling und Prof. Grau, selbst Neurologe, waren sich einig, dass Kommunikationsverluste zwischen den Gesundheitsberufen vermieden werden müssen; die elektronische Patientenakte (EPA), auf der beispielsweise Befunde und Rezepte gespeichert werden können, ist in Zukunft ein zentrales Mittel, um die Patientensicherheit zu erhöhen und um die Kommunikation zu verbessern.

„Gesundheitslots*innen sind eine neue Berufsgruppe; sie sollen Patient*innen mit chronischen Krankheiten in Anbindung an die Ärzt*innen begleiten, beraten und auch zu Hause betreuen. Wir Grünen haben dieses Konzept seit längerem unterstützt und es ist auch Teil des Ampel-Koalitionsvertrags“, erläutert Grau. Wie Geschäftsführer Ringlstetter ausführt, hat das Ärztenetz bereits positive Erfahrungen mit einem ganz ähnlichen Modell gemacht, in welchem speziell ausgebildete Pflegekräfte derzeit rund 1700 Herzinsuffizienzpatient*innen in der Region unterstützen. Die Patient*innen erfahren hier durch zusätzliches Personal zu Hause eine engmaschigere Betreuung. „Damit mehr Patient*innen von dieser verbesserten Versorgung profitieren können, muss das Konzept jetzt bald im Sozialgesetzbuch verankert werden“, so Grau.

Die Vertreter der GO-LU und Grau wollen sich auch zukünftig regelmäßig zu Fragen der medizinischen Versorgung in unserer Region austauschen.

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